Donnerstag, 28. Januar 2016

Serienspecial! Teil 2: Sitcoms

Ursprünglich waren Sitcoms die Serien, bei denen man müde schmunzeln musste. So was wie "The Bill Cosby Show" oder "Eine schrecklich nette Familie". Oder, noch besser (also wirklich besser, denn die Serie mochte ich richtig gerne) "Alf". Eben Serien, die im Nachmittagsprogramm liefen und die zwar irgendwie sympathisch waren, aber einen eben nicht umgehauen haben.
Inzwischen hat sich das Genre ganz schön weiter entwickelt und es gibt nicht nur die Mainstream-Sachen ("How I Met Your Mother"), sondern echte Perlen, bei denen man wirklich herzhaft lachen muss - und nach denen man richtig süchtig wird!

Ich hab euch (ausnahmsweise) 7 zusammengestellt, denn ich wollte echt auf keine verzichten.

1. Modern Family

Kennt ihr das, wenn ihr eine Serie schaut und euch schon innerhalb der ersten zehn Minuten fremdschämen müsst? Und genau aus dem Grund wieder einschaltet? Ich kannte es vor Modern Family nicht. Aber auch wenn es ab Staffel 4 schlechter wird, muss man diese seltsame Patchworkfamilie einfach lieben!
Worum geht's? Die Familie Pratchett ist mehr als Patchwork. Über sie wird eine Mockumentary (also eine gefakte Dokumentation) gedreht. Vater Jay ist mit der jungen Gloria verheiratet, die wiederum einen Sohn, Manny, mit in die Ehe gebracht hat. Jays Tochter Claire und deren Mann Phil haben selbst drei Kinder, alle in der Pubertät, während Jays schwuler Sohn Mitchell mit seinem Partner Cameron ein Kind adoptiert. Klingt chaotisch? Ist es auch.
Sehenswert, weil... alle Charaktere verschroben, aber furchtbar liebenswert sind. Außerdem ist es schön, die Entwicklung der Familien mitzuerleben und zu guter letzt gibt es immer so herrlich viel Chaos (und Fremdschämen), dass man noch mehr mit den Familien fühlt.

https://www.youtube.com/watch?v=nOVOVohZtTo

2. The Big Bang Theory

Jaja, jetzt werdet ihr denken: Die kenn ich doch, ist ja fast ein Klassiker. Stimmt. Aber The Big Bang Theory wird einfach nicht schlecht. Inzwischen läuft in den USA die 9. Staffel und trotz kleiner Hänger und einer generellen Veränderung der Serien bleibt die Qualität grandios. Außerdem ist die Serie nach wie vor frisch, denn es gibt keine andere die das Thema "Nerds im Alltag" aufgreift. Wer die vier Jungs und (inzwischen) drei Mädchen noch nicht kennt: Unbedingt reinschauen!
Worum geht's? Die vier Nerds Leonard, Sheldon, Howard und Raj arbeiten an der MIT und führen ein klassisches Nerd-Leben. Das wird ganz schön aufgelockert, als die Kellnerin Penny mit an Bord kommt.
Sehenswert, weil... nicht nur die Klischees aufgegriffen werden, sondern eine enorme Themenspanne abgedeckt wird und diese "Welten prallen aufeinander"-Momente wirklich lustig sind.

https://www.youtube.com/watch?v=WBb3fojgW0Q

3. New Girl

Ich glaube, viele von uns Mädels fühlen sich in New Girl völlig verstanden. Und wünschen sich sehnlichst eine solche WG herbei. So geht es auch mir. Die chaotische Jess ist zwar völlig von der Rolle, aber trotzdem auf ihre Art fantastisch. Wenn das mal nicht eine schöne Botschaft ist...
Worum geht's? Als sich Jess von ihrem Freund trennt, braucht sie einen neuen Wohnort. Und bewirbt sich in der WG von Nick, Coach und Schmidt. Die vier ziehen auch zusammen, was allerdings durch die völlig verschiedenen Charaktere ein einziges Chaos ergibt.
Sehenswert, weil... diese freundschaftlichen, rührenden Momente zwischen den vieren ins Herz gehen und man sich mit einem der Jungs/Mädels auf jeden Fall identifizieren kann. Außerdem schafft es keine andere Serie, mit so skurrilen Ideen aufzuwarten. Hoffentlich bleibt das auch so, wenn Megan Fox (vorübergehend) die Protagonistenrolle übernimmt.

https://www.youtube.com/watch?v=h8Hfph2wXIY

4. Psych

Eigentlich mag ich Krimiserien nicht so. Die meisten ähnlich sich sehr und es ist auch einfach furchtbar unspannend, wenn die Story nicht zusammenhängt, sondern jede Folge getrennt geschaut werden kann. Aber Psych ist da anders. Liebenswert, lustig, außergewöhnlich.
Worum geht's? Shawn und Gus gründen ein Detektivbüro, weil Shawn in seiner Kindheit von seinem Vater gelernt hat, Dinge sehr genau wahrzunehmen. Deshalb gibt er vor, Hellseher zu sein und will damit Kriminalfälle lösen - was erstaunlich gut funktioniert.
Sehenswert, weil... die Freundschaft zwischen Gus und Shawn wunderbar funktioniert, schon alleine wegen der unnötigen Diskussion, die sie immer wieder anstiften. Und obwohl die Folgen nicht immer zusammenhängen, gibt es einen roten Faden, bis zur letzten Staffel. Die sogar schön endet.

https://www.youtube.com/watch?v=krWONONSN78

5. The Middle

Wer Malcolm in the Middle und Scrubs kennt, wird sich auch hier völlig wohl fühlen. Denn nicht nur dass "der Hausmeister" Neil Flynn den Familienvater spielt, es kommt einem auch ansonsten viel aus Malcom in the Middle bekannt vor. Trotzdem ist diese Serie meiner Meinung nach besser, weil sie die Balance zwischen absurd und normal schafft.
Worum geht's? Frankie und Mike, hart arbeitende Mittelschichter, haben drei Kinder: Den faulen Axl, die quirlig-unfähige Sue und den verhaltensauffälligen Brick. Und weil sie mit denen nicht genug Arbeit haben, müssen sie sehen, dass sie weiterhin über die Runden kommen.
Sehenswert, weil... auf der einen Seite sehr ungewöhnlich und seltsam, auf der anderen Seite unser Alltag. Irgendwie kann man jeden von ihnen verstehen. Außerdem, Kompliment an die Autoren, sind alle fünf Charakter nicht irgendeinem Typ nachempfunden, sondern so originell wie sie nur sein können. Chapeau!

https://www.youtube.com/watch?v=_j2po1y6tvE

6. Parks and Recreations

Ganz ehrlich - auch wenn ich Serien generell liebe - es gibt keine Serie, die mir so ans Herz gewachsen ist wie P&R. Noch nie habe ich so fantastische Charaktere gesehen, über Serien Tränen gelacht und vor Rührung geweint. Denn das schafft einfach nur P&R. Könnte ich ihr einen "Serienliebling"-Preis verleihen, Parks and Recreations hätte ihn. Und zwar nur Parks and Recreations! Die man auch immer wieder gucken kann. Mein Gott, wie sehr ich auf Staffel 6 warte...
Worum geht's? Die Mockumentary spielt im Grünflächenamt von Pawnee, einer Kleinstadt. Ursprung der Story ist, dass ein Bauloch mitten in der Stadt ist, aus dem die Protagonistin und fleißigste Mitarbeiterin des Grünflächenamts, Leslie Knope, einen Park machen will. Nur ist das mit Problemen verbunden...
Sehenswert, weil... ein einzigartiger Humor, wundervolle Figuren, ein ungewöhnliches Setting und so viel Erzählpotential! Wirklich, glaubt mir, wagt euch nach Pawnee, auch wenn es erst einmal langweilig klingt. Ich hab auch 1 Staffel lang gebracht, aber spätestens bei Staffel 2 wird euer Herz schmelzen!

https://www.youtube.com/watch?v=cNlL9FWs_KA

Old School, aber cool:

7. The Fresh Prince of Bel Air

Wo wir es vorhin schon von alten Serien hatten: Will Smith in seiner ersten Paraderolle ist mit Abstand die Beste. Nicht nur, weil man sich Will so auch im realen Leben vorstellt (wobei die Serie ja seinem Leben nachempfunden wurde), sondern auch weil die Serie auch heute nicht abgefahren anders wirkt, sondern noch immer Belangen hat.
Worum geht's? Will wird von seiner Mutter nach Los Angeles zu seinem Onkel und seiner Tante geschickt, um wieder in die richtige Spur zu kommen. Dabei passt er aber gar nicht in die hochvornehme Familie hinein und mischt sie ganz schön auf.
Sehenswert, weil... Kult. Reicht doch, oder? Und man kann so schön beim Titelsong mitsingen ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=1nCqRmx3Dnw

Abschalten!

It's always sunny in Philadelphia!

Es gibt zu viele Sitcoms, bei denen man keine fünf Folgen durchhält. Bei IASIP ging es mir so. Arrogante Charaktere, seltsames Setting, nicht mein Humor. Leider durchgefallen.

Montag, 25. Januar 2016

Serienspecial! Teil 1: Wohlfühlserien

Ich geb's ja zu, ich bin Serienjunkie. Ich bin inzwischen wirklicher Fan von verschiedensten Arten von Serien und habe Filmen fast abgeschworen (außer im Kino). Denn in Serien kann man Geschichten und Charaktere mehr ausbauen, man hat mehr an ihnen und kann richtig in eine vertraute, aber gleichzeitig fremde Welt abtauchen. Das ist echt nett!

Deshalb stell ich euch hier in verschiedenen Specials super Serien vor, in die ihr mal reinschauen solltet. Und, weil's so schön ist, gibt es auch immer eine Serie, die sich nicht lohnt.

Aus Urheberrechtsgründen gibt es diesmal leider keine Fotos. Sorry. 

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Es gibt Serien, die kann man immer wieder schauen. Weil sie einem das Herz aufgehen lassen, weil sie charmant sind und weil sie einem das Gefühl geben, Zuhause zu sein. Kennt ihr das? (Sorry Männer, dieser Post ist eher für die Ladys - außer natürlich, ihr wollt einen Blick in die wundervollen Wohlfühlserien unserer Zeit werfen). Wer es nicht kennt, bekommt jetzt mal einen Überblick, welche Wohlfühlserien sich wirklich lohnen. Immer wieder ;-)


1. Sex and the City

Wer kennt sie nicht, die Übermutter aller Frauenserien. Ich könnte jedes Mal wieder abtauchen nach Manhatten, wo die vier Powerfrauen allerlei Männerwahnsinn erleben! (Hab sie übrigens wirklich schon drei Mal komplett gesehen...)
Worum geht's? Carrie Bradshaw, Samantha Jones, Miranda Hobbes und Charlotte York leben alle in New York und haben ein wunderbares Leben - gäbe es die Kerle nicht. Carrie sucht auf lockere Art nach der großen Liebe und erlebt allerlei irre Sachen, über die sie in ihrem Blog nachdenkt. Samantha sucht eher nach dem perfekten Sex und vögelt sich durch ganz Manhattan. Charlotte sucht verzweifelt die große Liebe - erst einmal wenig erfolgreich. Und Miranda braucht die Liebe nicht, findet sie aber trotzdem.
Sehenswert, weil... die Serie, obwohl sie in den 90ern entstanden ist, so viele Weisheiten in sich trägt, die heute noch gelten. Weil sie einem das Gefühl gibt, mit den vier Frauen befreundet zu sein und weil sie zeigt, dass es sich lohnt, an die Liebe und Mr. Big zu glauben, egal, wo und wie man im Leben steht!

https://www.youtube.com/watch?v=jXVlPAKMEDs

2. Grey's Anatomy

Ich weiß nicht, was den Charme von Arztserien ausmacht, aber Grey's hat definitiv sehr viel davon. Plus Drama, plus Herz. Man muss einfach mitfiebern und mitfühlen!
Worum geht's? Meredith Grey fängt mit einigen anderen als Assistenzärztin im Seattle Grace Hospital an. Dort verweben sich ihre Leben immer mehr miteinander, sodass Freundschaften, Beziehungen und mehr entstehen! 
Sehenswert, weil... man sich hundertpro mit einem der Assistenzärzte identifizieren kann und deshalb automatisch mitfiebert. Schade ist nur, dass die Darsteller über die Zeit derart durchwechseln. Und mal ehrlich, der/die ein/e oder andere Arzt/Ärztin ist einfach nur heiß!

https://www.youtube.com/watch?v=baRfki0-L2Q


3. Gilmore Girls

Gegen diese Serie habe ich mich lange gewehrt. Denn ich dachte in Klischees: Zu tief in den USA, zu familientauglich, zu langweilig. Mein Gottt, hab ich mich geirrt!
Worum geht's? Lorelei und ihre Tochter Rory leben in einer Kleinstadt namens Stars Hollow, wo sich jeder kennt und jeder mag. So weit, so langweilig. Nur sind Lorelei und Rory schlagfertig, witzig und deshalb ganz zauberhaft! 
Sehenswert, weil... es fabelhaft ist, welche Dialoge sich die Autoren ausgedacht haben. Und man sieht auch echt gerne zu, wie sich das Liebesleben von Lorelei und Rory weiter entwickelt! 
PS: Ich freu mich schon auf die neue Netflix-Staffel!

https://www.youtube.com/watch?v=Ac47mma8XRA

4. Desperate Housewives

Mal ehrlich, die Desperate Housewives sind jedem ein Begriff. Und obwohl die Serie so bissig ist, will man die Geheimnisse auch einfach wissen. Jedes einzelne, egal wie schmutzig. 
Worum geht's? Fünf Hausfrauen leben ihr Leben vor sich hin, als eine von ihnen Selbstmord begeht. Daraufhin wird klar, dass jede der Frauen Geheimnisse hatte und hat, die fieser gar nicht sein können!
Sehenswert, weil... man es wissen will. Und weil die Serienmacher verstehen, wie man Spannung aufbaut. Klar, es spielen Intrigen eine Rolle und manchmal ist das einem ganz schön zuwider. Aber letzten Endes mag man die Ladys doch - und ist traurig, wenn die Serie vorbei ist. Und die Musik ist auch toll!
https://www.youtube.com/watch?v=wF_VG1UGx2s


Abschalten!

Pretty Little Liars

Ich hab es versucht. Ich hab es wirklich versucht, aber diese Serie macht es einem mehr als schwer. 
Worum geht's? Vier Mädels trauern um ihre Freundin Alice, als sie ein Jahr nach deren Verschwinden mysteriöse Nachrichten von A. erhalten. A. weiß jedes ihrer Geheimnisse - und hat nichts Gutes mit ihnen vor. 
Abschalten, weil... es nicht voran geht. Nach vier Staffeln ist noch immer keines der Geheimnisse gelüftet und es wird immer skurriler und unglaubwürdiger. Außerdem kommt eine gehörige Portion Teenie-Highschool-Quatsch dazu. Da gibt es echt bessere Serien, diese hier ist Zeitverschwendung. 

Viel Spaß beim Reinschauen!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Mein Plädoyer für... eine Arbeitstasse!

Ja, ehrlich, so was braucht man, zumindest als kreativer Mensch!
Denn ich rede nicht von der Tasse, die man mal mit zur Arbeit nimmt, aus der man immer trinkt und wegen der man Panik bekommt, wenn ein Kollege sie doch mal benutzt... (ich weiß, wovon ich rede). Obwohl man eine schöne Tasse auf der Arbeit sicher auch gut gebrauchen kann, soll ja aufheitern.

Nein, ich rede von der Tasse, die man Zuhause für die kreative Arbeit verwendet. Die mit heißem Kaffee gefüllt neben einem steht und einen inspiriert.

So was sollte jeder haben. Denn sie sorgt dafür, dass man, wenn man sie schon benutzt, wirklich kreativ wird, allein schon, weil es immer so war, und man weiß: Jetzt wird was geschafft! Das kann echt helfen!

Meine sieht so aus:


Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... High Heels!

Sie sind schön, feminin - und für viele Frauen mörderisch: High Heels.
Zusätzlich gehören sie zu den Schuhen, die tatsächlich widersprüchlich sind. Auf der einen Seite sehen sie im Schaufenster (oder online) toll aus, am Fuß noch toller, auf der anderen Seite bleiben sie Zuhause im Regal, weil wir nicht wissen, wann und ob wir sie überhaupt tragen sollen. 

Dabei sind die Stöckelschuhe völlig unterschätzt.
Unterschätzt deshalb, weil sie nicht nur fies für unsere Füße sind, sondern in Maßen getragen auch etwas für uns tun: Sie sorgen für eine bessere Haltung, einen weiblicheren Gang, eine schönere Silhouette und einen angehobenen Po. Man darf allerdings nicht übertreiben, sonst endet man mit Haltungsschäden und Hammerzehen. Nicht gerade toll. Deshalb am besten maximal 3x pro Woche flache Schuhe gegen hohe eintauschen. 
Umgekehrt gilt aber: Wenigstens einmal, besser noch zwei Mal hohe Schuhe einen Tag lang tragen, um den Effekt zu erzielen. 

Weil High Heels grandios sind, zu schade für den Schuschrank - und die Angst vor High Heels wirklich nicht sein muss - werde ich euch ein paar Tipps geben, welche Schuhe am besten für Anfänger geeignet sind (und welche nicht) und was ihr beim Kauf beachten müsst.

Die perfekten 3 High-Heel-Arten:
1. Der klassische Pump. Diesen Schuh sollte frau Zuhause haben, schon allein, um auf das nächste Bewerbungsgespräch oder die nächste Hochzeit vorbereitet zu sein. Wichtig: Der Schuh darf nicht höher als 10 Zentimeter sein, am besten sogar nur 7, sonst schmerzt euch schon nach kurzer Zeit der Fuß. Schwarz ist eine allzeit passende Farbe, braun oder grau tun es auch. Zu bunt ist eher schlecht, weil ihr den Schuh so nicht gut kombinieren könnt.
Wem das zu heikel ist, sollte sich an Mary-Janes halten (Pumps mit Riemchen in T-Form) oder an klassische Riemchen-Pumps. Die geben noch mehr Halt, sodass nichts schief gehen sollte.
2. Die Wedges. Egal, wie hoch, die Keilsohle gibt euch Halt und sieht dazu noch sommerlich aus. Wer lange in hohen Schuhen durchhalten soll/will, ist mit Wedges super dran. 
3. Die Stiefelette. Besonders mit breitem Absatz sind Stiefeletten echte Allrounder. Sie sind wetterfest (außer bei Glätte), geben Halt und sind fast zu jedem Outfit tragbar. Besonders von Herbst bis Frühling sind Stiefeletten bis 10 cm die optimalen Heels. 

Wer jetzt denkt, Sandaletten sollten auch super funktionieren, weil sie dem Fuß super Halt geben, liegt falsch. Durch die offene Frontpartie rutscht ihr schnell nach vorne, sodass selbst total gut passende Schuhe, auch mit flacherem Absatz, gerne zur Fußtortur werden. Besser an Pumps halten.
Außerdem ein No Go: Alles über 12 cm. Auch wenn Plateau eingearbeitet ist. Denn irgendwann ist der Fuß so gespreizt, dass das Laufen unangenehm sein muss. Also mit Plateau maximal 12, ohne 10 cm. 

Meine Tipps zum High-Heel-Kauf: 
1. Niemals online! Auch wenn ihr ein Schnäppchen seht. Denn ihr könnt die Schuhe nicht direkt anprobieren und bekommt keine Beratung. Lieber für hohe Schuhe den Weg in den Laden in Kauf nehmen. 
2. Achtet auf den optimalen Sitz. Sind die Schuhe nur ein Stück zu weit, rutscht ihr drin herum und holt euch an allen möglichen Stellen Blasen (ich spreche aus Erfahrung). Sind sie zu eng, drücken sie und die Schmerzen lassen nicht lange auf sich warten. Wenn es die perfekte Größe bei eurem Schuhe nicht gibt, weil sie entweder zu groß oder klein ausfallen - lieber verzichten, denn sonst tragt ihr sie nicht. 
3. Nehmt euch Zeit. Lauft mit den Schuhen eine Weile, schaut, ob es wirklich nirgendwo drückt und ob sie euch 100-prozentig gefallen. Wenn das der Fall ist, könnt ihr sie guten Gewissens mit nach Hause nehmen. Und auf keinen Fall einen "Oh-mein-Gott-die-muss-ich-sofort-haben"-Kauf, das geht immer schief!
4. Denkt an den Anlass. Wer einfach nur so Schuhe kauft, wird sie schon bald im Schrank verschwinden lassen. Habt ihr einen konkreten Anlass (und wisst, dass ihr die Schuhe auch danach für weitere Anlässe verwenden werdet), freut ihr euch mehr über die Schuhe und kauft sie nicht sinnlos. Außerdem könnt ihr sie optisch an die Umstände anpassen. 
5. Nicht zu bunt! Egal, wie sehr euch die Leo-Pumps im Regal anlachen - ihr werdet sie vermutlich nicht oft tragen können. Lieber einfarbige Schuhe wählen und es genießen, sie regelmäßig kombinieren zu können. 

Viel Spaß beim Rumstöckeln - und keine Angst davor ;-) 

PS: Wer sich tatsächlich mal so einen krassen Fehlkauf geleistet hat, die Schuhe aber trotzdem innig anhimmelt: Im Regal machen sie sich tatsächlich gut. Zwischen Büchern als Deko ;-) 

Dienstag, 12. Januar 2016

Die besten Songs zum... Selbstverwirklichen!

Manchmal hat man so Phasen, da drängt man hinaus in die Welt und will am liebsten alles machen. Auf einmal. Besonders die Kreativität profitiert davon, aber auch man selbst innerlich. Denn besonders dann hat man das Gefühl, mit sich selbst im Reinen zu sein und alles zu schaffen!

Hier der perfekte Soundtrack dafür ;-)

Y  / pixelio.de

Unwritten – Natasha Bedingfield (Pop)
Schade, schade, dass man von der fantastischen Natasha nichts mehr hört. Kaum eine andere Sängerin hat es geschafft, sich so klar und deutlich in unser Herz zu singen. Denn wenn man ihr zuhört, bei jeder einzelnen Zeile, wird einem klar, dass sie es auf den Punkt trifft. Und schon fühlen wir uns selbst wie eine unbeschriebene Buchseite.
PS: Auch das Musikvideo lohnt sich!
Geht ins Herz, tolle Botschaft, liebevoll
(Leider kein Video vorhanden :-( )

Weit weg – Bosse (Pop-Rock)
Bosse ist ein Verbalkünstler. Angefangen mit Gitarrenrock hat er sich mittlerweile eher den sanfteren Tönen gewidmet und fängt mit jedem seiner Lieder eine Botschaft ein, die es in sich hat. Auch bei Weit weg, wo es eigentlich nur darum geht, dass man mal eine Auszeit braucht. Nur kann Bosse das eben viel schöner sagen.
Lyrisch wertvoll, Fernweh fördernd, treffsicher

https://www.youtube.com/watch?v=OcPF4E_RkPg


Monster lead me home – Sara Hartman (Pop)
Zart und trotzdem eindringlich, so singt Sara Hartman über Heimat und übers Fliehen. Auch wenn man bei der ersten Strophe noch nicht von ihr eingefangen wurde, spätestens beim Chorus passiert das ganz automatisch. Und auf einmal hat man auch Sehnsucht, selbst wenn man nicht weiß, wonach.
Zart, eindringlich, melodisch

https://www.youtube.com/watch?v=hOxrb5WjcXs

Bitch – Meredith Brooks (Rock)
Mal ehrlich, Bitch kennt doch jeder. Und gerade wir Frauen – aber natürlich auch die Männer – können den Song nur zu gut verstehen: Alles sein zu müssen, zu viele Ansprüche an uns zu haben, aber gleichzeitig auch einfach wir selbst sein zu wollen. Da hat Meredith Brooks den richtigen Ton getroffen und uns aus der Seele gesprochen. Danke!
Stark, Mitsing-Garantie, Allrounder

https://www.youtube.com/watch?v=8qPgWCFOzeA

You gotta be – Des’ree (R&B)
Des’ree greift Meredith Brooks Botschaft ein bisschen sanfter auf. Auch sie weiß, wie es sich anfühlt, den Ansprüchen anderer nicht zu genügen und hat ihre Gedanken in einen tollen R&B-Song verpackt (den vermutlich auch viele von euch kennen). Da singt man gerne ein bisschen mit, weil man sich durch Des’ree verstanden fühlt.
Sanft, groovig, Identifikationspotential

https://www.youtube.com/watch?v=pO40TcKa_5U

Viel Spaß beim Reinhören!

Sonntag, 10. Januar 2016

Diese Woche gehen meine 5 Minuten an... Vorsätze!

Manchmal handeln wir Menschen völlig irrational - obwohl wir es theoretisch besser wissen. Wir verkriechen uns nachts tief im Bett, weil wir Angst vor Geistern haben. Wir sind abergläubisch und - sorry, liebe Gläubigen - wir beten, obwohl wir nicht wissen, ob die Gebete je ankommen.

Ähnlich ist das mit Vorsätzen. Im Dezember ist man übermotiviert und plant, am 1. Januar sein Leben komplett zu ändern. Dumm nur, dass diese fiesen kleinen Motivationspusher spätestens nach einer Woche platzen und nur Frustration - und alter Lebensstil - übrig bleibt.

Ich meine, ist ja auch klar irgendwie. Warum sollte man, nur weil die Kalenderzählung neu beginnt, auf einmal alles auf links krempeln können? Vor allem wenn man es sonst im Jahr erst recht nicht schafft. Und wenn wir mal ehrlich sind: Die meisten fangen nicht im Kleinen an, sondern planen direkt, 10 Kilo abzunehmen, gesund zu leben, ein besseres Social Life zu entwickeln und ganz nebenbei das wunderbarste Kind für die Eltern zu werden. Bisschen unrealistisch, oder?

Dabei ist es tatsächlich clever, einen klaren Punkt zum Starten zu haben. Wer sich vornimmt, einfach so mitten im Jahr mit Sport zu beginnen, beginnt bestenfalls zu prokrastinieren. Deshalb bietet sich Silvester für einen Neustart tatsächlich an, weil man einen festen Startpunkt geboten bekommt.
Jetzt darf man nur nicht übertreiben. Sondern klein anfangen. Wer abnehmen will, kann das ruhig tun, nur eben nicht radikal mit Diät und Super-Workout. Sondern langsam, durch ein bisschen mehr Sport und schlicht mit weniger Essen.
Aber selbst das hilft manchmal nicht gegen die Gewohnheiten, die wir uns angeeignet haben.

Ich hab mir zwei Sachen überlegt, die vielleicht doch helfen: 
1. Wenn ihr euer Ziel wirklich durchziehen wollt und nur Angst davor habt, aus Bequemlichkeit zu versagen, plant euer Ziel fest im alten Jahr. Meldet euch im Dezember für einen Sportkurs an, der im Januar beginnt. Bucht einen Urlaub mit den besten Freunden. Nehmt euch einen Tag im Januar frei, um die Bude auszumisten. Nur wenn ihr die Motivation jetzt nutzt, tragt ihr euer Ziel mit ins neue Jahr.
2. Die App "Habitseed". Dort gebt ihr jeden Tag an, ob ihr eure Vorsätze durchgehalten habt. Schafft ihr es 21 Tage lang, wächst aus dem anfangs gepfla
nzten Samen ein toller Kirschblütenbaum. Ist zwar nur digital, aber es ist erstaunlich, wie sehr man sich selbst enttäuschen kann, wenn man sein Versagen auch noch vorgehalten bekommt. Ist für 0,99 € bei iOS und im PlayStore erhältlich.

Ich muss sagen, dass mir beides momentan hilft. Verrückterweise habe ich mir auch zwei Dinge vorgenommen, aber es sieht dank der beiden Tipps echt gut aus.

Robert Eichinger  / pixelio.de

Viel Glück euch, dass auch ihr es zumindest über den Januar hinaus schafft. 

PS: Wer drei Wochen lang etwas durchzieht (oder lässt) entwickelt eine Gewöhnung. Nach drei Wochen sollte euch das alles also sehr viel leichter fallen ;-)