Montag, 16. November 2015

Juhu, eine neue Kategorie! Der Städtecheck

Wohin zieh ich da eigentlich? Lohnt es sich, da Urlaub zu machen? Geht da was?
Die Fragen stellt sich vermutlich jeder vor dem Städtetrip oder sogar vor dem Umzug.
Deshalb schau ich mir in der neuen Kategorie Städtecheck verschiedene Städte in verschiedenen Kategorien an, sodass ihr - egal ob Student oder Mensch in der Arbeitswelt - einen genaueren Eindruck bekommt, wie es in den Städten so ist.


Zuerst stelle ich euch hier mal die Kategorien vor.
Hörensagen: Irgendwie hat man immer einen Eindruck von einer Stadt, auch wenn man noch nie dort war. Diese Eindrücke beschreib ich euch hier.


1. Eindruck: Was seh ich/empfinde ich, wenn ich zum ersten Mal durch die Straßen gehe? Das erzähl ich euch in dieser Kategorie.


2. Eindruck: Wenn man die Stadt ein bisschen besser kennt und sich ein Bild machen konnte, sammelt man den 2. Eindruck.


Café: Ein schönes Café, das mich beeindrucken konnte und das einen Blick lohnt.


Grünes: Parks oder schöne Orte, an denen es sich verweilen lässt.


Bars/Pubs: Eine zauberhafte, schicke Bar oder ein gemütliches Pub, das mir sehr gefallen hat.


Feierei: Ein Club, in dem es sich gut tanzen lässt.


Schlafen: Ein Hotel oder ähnliches, in dem man gut (und günstig) übernachten kann.


Must-See: Jede Stadt hat Sehenswürdigkeiten, aber manche sind einfach verstaubt. Ich zeig euch, welche sich wirklich lohnen.


Studieren? Kann man dort studieren? Inklusive Studentenleben?


Wohnen? Wie ist die Wohnsituation?


Öffis: Öffentliche Verkehrsmittel.


Arbeiten: Ist es leicht, was zu finden?


Tipp: Das i-Tüpfelchen des Städtechecks.


Auf meiner Checkliste stehen momentan:
Wiesbaden
Frankfurt
Mainz
Amsterdam
Hamburg
Darmstadt


Wenn euch noch mehr Kategorien oder auch Städte einfallen, meldet euch einfach in den Kommentaren oder per Facebook.



Donnerstag, 12. November 2015

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... Informationsmüll!

Es gibt momentan ganz schön viele Problemthemen auf der Welt. Im Kleinen angefangen mit PEGIDA über den Terrorismus hin zum Klimawandel. Ganz schön viel Krise also.

Aber wie damit umgehen? Und vor allem: Wie vermittelt man den Menschen, wie sie richtig damit umgehen sollen? Denn damit hapert es an mancher Stelle ganz schön.

Man kann das Thema zum Beispiel runterspielen, um die Leute zu beruhigen. Nur wie hilfreich ist das wirklich - siehe Klimawandel. Den nehmen etliche Bürger gar nicht ernst.
Oder man ignoriert das Thema gänzlich. Auch das können Medien ganz gut. Es wird über Akutes berichtet, aber langsame, ebenfalls furchtbare Sachen finden keinen Platz in den Nachrichten (siehe noch einmal Klimawandel).

Was ich aber ganz besonders schlimm finde, ist die Zuschüttung mit Informationen. Schlechtes Gewissen machen um jeden Preis.

So erging es mir nämlich im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund. In diesem Jahr hatten sie da die Themenausstellung "Müll in den Ozeanen". Als eine Ausstellung von vielen. Das Museum hat sage und schreibe drei Etagen, mit Aquarien und sogar Pinguine auf dem Dach. So viel zum Rahmen.

Michael Loeper  / pixelio.de

Jedenfalls ging ich durch die Ausstellung durch, informierte mich zum Thema Müll. Interessant, aber deprimierend. Mich plagte mein Gewissen und ich nahm mir fest vor, alles zu ändern. Wie ich eben so bin. Aber spätestens auf der zweiten Etage fragte ich mich, wann die Ausstellung endlich zu Ende war und eine andere anfing. Denn der Müll wollte nicht enden. Und dann fiel mir auch auf, warum: Egal, welche Themengebiete aufgebaut waren (Seefischerei, Fische in der Ostsee etc...) - überall fand sich Müll. Müll ohne Ende. Und immer mit einem sehr auffälligen Warnschild, wie gefährlich Müll im Meer doch ist. Man wurde praktisch im Müll begraben. Als ich in der dritten Etage ankam, hätte ich vor schlechtem Gewissen beinahe gekotzt - und war tierisch genervt. Das hat mir echt den Museumsbesuch verdorben.

Klar, Eindringlichkeit ist wichtig. Die Leute sollen sich mies fühlen und Plastik zu hassen anfangen. Aber was erreicht man, wenn man so lange nervt, dass es den Besuchern beim Wort Müll hochkommt? Doch nur, dass sie schlecht gelaunt die Ausstellung verlassen und das Thema komplett abhaken. Nicht sehr clever.

Informationsmüll bringt es also einfach nicht. Und das sollte mal kritisiert werden.

Die besten Songs bei... Herzschmerz!

Es gibt kein Gefühl, das so tief geht und so beschissen ist wie Liebeskummer. Jeder muss/te mal durch und irgendwie ist es jedes Mal die Hölle. Da ist es doch gut zu wissen, dass es auch andere Menschen so gut - und die musikalisch Talentierten unter ihnen haben sogar den ein oder anderen Song dazu geschrieben.

Ich hab für euch die hilfreichsten fünf zusammengestellt.

Simone Hainz  / pixelio.de 

Maps – Yeah Yeah Yeahs (Alternative)
Yeah-Yeah-Yeahs-Frontfrau Karen O kann alles. Sich die Kehle aus dem Hals schreien und die Töne so zart singen, dass man Gänsehaut bekommt. Spätestens bei Maps läuft sie dabei zu Hochtouren auf und schafft es so, den Herzschmerz ein wenig zu lindern.
Zart, melodisch, treibend

https://www.youtube.com/watch?v=oIIxlgcuQRU

Hello – Adele (Klavier-Pop)
Adele ist zurück – und schlägt ein wie eine Bombe! Innerhalb weniger Stunden auf Platz eins der Charts und so präsent wie eh und je. Und, wer hätte es anders erwartet, auch noch mit einem Lovesong, der tief unter die Haut geht. Da kann man endlich laut schluchzend den Schmerz aus der Seele singen.
Von sanft zu Stark, Mitsing-Garantie, traurig


Habits (Stay High) – Tove Lo (Pop)
Tove bringt eigentlich alles auf den Punkt, was man bei Liebeskummer so fühlt: Nicht mehr das Bett verlassen wollen, sich einsam fühlen und sich betäuben, um den Schmerz zu vergessen. Und genau deshalb ist das Lied perfekt, denn man fühlt sich verstanden. Aber bitte nicht zu sehr inspirieren lassen…
Mitfühl-Garantie, ehrlich, verzweifelt

https://www.tape.tv/tove-lo/videos/habits

Get Hurt – Gaslight Anthem (Rock)
Die Jungs von Gaslight Anthem haben schon immer ein Gespür, besondere Situationen in Songs zu verarbeiten. Mit Get Hurt gelingt ihnen das auch wieder grandios, denn wer zuhört, fühlt automatisch mit und wer betroffen ist, findet ein bisschen Trost. Danke, Jungs!
Gitarrenlastig, ruhig, rau

https://www.youtube.com/watch?v=I_TI14Z5NNQ

Use somebody – Kings of Leon (Rock)
Es gibt keinen Song, der so tief in die Magengegend schlägt wie Use Somebody. Nicht nur, dass man Sänger Caleb Followill seinen Schmerz sofort abnimmt, der Text passt auch noch unschlagbar gut auf das Gefühl des Liebeskummers. Zwar birgt der Song keine direkte Schmerztherapie, aber man kann herrlich mitleiden und alles rauslassen.
Laut, Textgold, authentisch

https://www.youtube.com/watch?v=gnhXHvRoUd0

Viel Spaß beim Reinhören!